Nutze Trainingssessions für das Absolvieren von sieben Trainingsprogrammen
Im neusten F1 Videospiel werde ich nun mit sieben Trainingsprogrammen konfrontiert. Warum diese Programme während der drei Trainings wichtig sind? Nun... ein abgeschlossenes Programm liefert mir Ressourcenpunkte, die wiederum für die Forschung und Entwicklung benötigt werden. Neben den bekannten Programmen wie Benzin-Managment, Reifen-Managment, Streckenakklimatisierung, Qualifying-Tempo und Rennstrategie ist das ERS-Managment hinzugekommen. All diese Trainingsprogramme können individuell während der drei Trainingssessions absolviert werden. Neben dem Erwirtschaften von Ressourcenpunkten muss ich feststellen, das viele auch dabei helfen, die Strecke besser kennen zu lernen und anhand der gelernten Handhabung auch den Verbrauch und Verschleiß zu minimieren. Vor allem die Streckenakklimatisierung sorgt für die richtige Einführung. Entlang der Ideallinie werden HUD Tore eingeblendet, die ich so schnell wie möglich durchfahren muss. Somit lerne ich bereits hier die optimale Linie zu fahren. Jedes Tor gibt dann einen gewissen Satz an Punkten. Je mehr ich hintereinander gut oder perfekt treffe, um so mehr Punkte gibt es. Zuletzt zählt dann die Anzahl der Kombos aller Punkte hintereinander. Diese entscheidet am Ende, ob ich nur die normale Anzahl an Ressourcenpunkten bekomme oder vielleicht noch ein paar mehr, durch den Perfekt-Status. Anbei sei erwähnt, das dass Programm für die Rennstrategie ebenfalls sehr wichtig ist. Das Spiel analysiert dann dabei, meine richtige Strategie aufgrund von berechneter Abnutzung und dem Fahrstil. Diese Rennstrategie kann ich natürlich vor dem Start des Rennens natürlich noch einmal editieren und auf meine persönliche Vorstellungen ändern. Für jedes dieser Programme gibt es beim ersten Event der Saison eine entsprechende Funkerläuterung. Klassische Alternative ist das sehr umfangreiche Tutorial im Pausemenü. Mit Text und kleinen Videoclips kann man sich alle wichtigen Elemente hier erklären lassen. Weitere Ressourcenpunkte bekomme ich zudem auch für das Erfüllen von Teamzielen, der Endplatzierung, Fairness im Rennen und vieles mehr. Somit lässt sich in einem Event locker mal 600-800 Punkte machen. Dank dieses Aufbaus haben es Codemasters auch diesmal wieder geschafft, die sonnst so langweiligen Trainingssessions abwechslungsreicher und realitätsgetreuer zu gestalten.
Die Karriere ist nicht alles – Alle Modi im Überblick
Zwar ist die Karriere das Herzstück des Spiels, jedoch bietet das Spiel für jeden etwas. Wie wäre es mit einer von vielen verschiedenen Meisterschaften? Egal ob du die aktuelle F1 Meisterschaft komplett nachspielen willst oder gar andere mit historischen Fahrzeugen. Dieser Spielmodus bietet mir eine Fülle an verschiedenen Rennen mit festgeschriebenen Rahmenbedingungen (Art der Qualifikation, Trainingssessions und Rennen) und Streckenreihenfolgen. Das einzige was ich in diesen noch regulieren kann, sind Gameplay-Einstellungen, sowie Hilfen und die Schwierigkeit der KI. Und zuletzt natürlich auch den Fahrer oder das Fahrzeug, welches ich fahren will. Weiterhin gibt es noch das Zeitfahren. In diesem kann ich mich nach der Wahl der Strecke und dem Fahrzeug auf Zeitenjagd begeben. Aber ACHTUNG! Jede kleine Abweichung von der Strecke kann dazu führen, das die Zeit gestrichen wird. Als nächstes habe ich den Grand Prix Modus. In diesem kann ich eine oder mehrerer Strecken hintereinander auswählen und mit den modernen oder klassischen Rennboliden diese Rennen absolvieren. Im Gegensatz zu den Meisterschaften bietet man mir hier die Möglichkeit wirklich alles einzustellen was geht. Dabei ist auch die Nutzung der zweiten Streckenvariante der beiden Strecken möglich. Bei den klassischen Fahrzeugen lässt sich auch eine Multiklasse zuschalten, sodass wirklich alle vorhandenen historischen Fahrzeuge in einem Feld fahren. Aber Achtung! Die klassischen Fahrzeuge sind unterschiedlich stark! Positiv bei diesen alten Fahrzeugen ist die einheitliche Bereifung. Während ich bei den modernen alle gängigen Reifenmischungen habe, gibt es bei den alten nur eine. (Regenreifen und Intermediates nicht mit zugezählt.)
Dieser Modus ist im Grunde der einfache Rennmodus bei dem ich wirklich spontan ein entspanntes Rennen absolvieren kann, ganz ohne zwänge und Forschung. Nun komme ich zu den Events. Diese gibt es einmal als eigenes Menü und als zweites auch im Rahmen der Karriere. Ja... gelegentlich werden nach den Rennen in der Karriere mir Anfragen auf die Teilnahme von Events zugespielt. Events sind eine Art kleine Challenges, bei denen ich bestimmte Ziele erfüllen muss. Die Namen geben darüber meistens einen direkten Aufschluss. Es gibt Checkpoint-Herausforderungen, Überhol-Herausforderungen, Time-Attack und Verfolgung. Alle werden mehr oder weniger abwechselnd in der Karriere angeboten. Im eigenen Spielmenü “Events“ kann ich natürlich auf fast alle direkt zugreifen. Allerdings blockiert das Spiel bei den Meisterschaften und den Events die höheren Herausforderungen. Diese müssen erst durch eine entsprechende Anzahl an Herausforderungen oder durch das erspielen von Sternen freigeschaltet werden. Die Sternen-Geschichte kommt bei der Meisterschaft zu tragen. Bevor ich nun zum Mehrspieler übergehe, möchte ich noch ein paar Worte zu den KI-Gegnern verlieren. Insgesamt wirkt die KI aggressiver als noch beim Vorgänger und dies trotz niedrigeren Schwierigkeit. Diese kann ich übrigens wieder via Einstellbalken von 0 auf 110 regulieren. Je höher die Zahl, desto stärker die KI. Die Frage nach einer “Gummiband-KI“ kann ich leider nicht direkt beantworten, denn das Feld kann sich durchaus nach mehreren Runden extrem außereinander Bewegen und spektakuläre Überholmanöver gibt es auch. Als letztes gibt es da noch den Mehrspieler, allerdings bekommt dieser einen einen eigenen Abschnitt.
Rangliste, No-Rangliste und Meisterschaften für den Mehrspieler
Das der Mehrspieler in einem, von Codemasters entwickelten Spiel, eigentlich kein großes Thema mehr sein muss, sollte bekannt sein. Die Konnektivität ist super, die Features sind optimal gewählt und auch die Möglichkeiten sind übersichtlich. Im Grunde gibt es drei verschiedene Modi. Als erstes die Rangliste. In diesen Rennen gibt es verschiedene Wertungen und die Vergabe von Rangpunkten. Letztere haben auch einen gewissen Einfluss auf das Matchmaking. So wird kein Spieler gegen einen anderen mit einem extremen Levelunterschied antreten. (Ausgenommen es ist ein Freund.) Das entschiedenste Element in diesem Modus ist allerdings die sogenannte Safety-Wertung, welche darüber aussagt, wie gut du wirklich fährst. Absichtliches rammen, abschießen oder gar das Schneiden der Strecke führt zu negativen Werten. Alle anderen Spieler können diesen Wert sehen und können sich so auf dein Fahrverhalten einstellen. Dieses Feature ist im übrigen ganz neu hinzugekommen. Als nächstes kommt Keine Rangliste. Dieser Modus erklärt sich eigentlich von alleine – Die selben Einstellungen und das selbe Matchmaking, aber ohne Safety-Wertung und Ranglisteneintrag. Allerdings gibt es dennoch Erfahrungspunkte für den Stufenaufstieg meines Profils. Als letztes bietet der Mehrspieler noch den Online-Meisterschaften Modus. Hier kann jeder Meisterschaften erstellen und mit anderen um die große Trophäe fahren. Natürlich kann man sich auch mit seinen Freunden im Clan oder der Spielgemeinschaft zusammenschließen. In diesen bestimmt der Host der Sitzung über diverse Einstellungen, darunter ob auch die Safety-Wertung zugeschaltet wird. Hier muss ich sagen, das der Mehrspieler ein gesundes Maß an Spaß mitbringt und durchaus die Online-Spieler überzeugen kann. Allerdings darfst du auch hier keine Evolution verlangen. Codemasters blieben bei einfachen Modi und gehen somit auf Nummer sicher! Durchaus keine schlechte Wahl, denn dafür läuft der Mehrspielermodus extrem fehlerfrei.