
Spieler die CoD Elite nicht nutzen wollen, werden sicherlich wie gewohnt, die zusätzlichen Kartenpakete separat käuflich erwerben können. Der eigentliche Multiplayer und seine diversen Bestandteile sollen aber weiterhin kostenlos bleiben. Vielmehr bekommt der Abonnement allerlei Tools an die Hand, um zum Beispiel seine Performance zu analysieren oder umfangreiche Einblicke in die Waffen-Stats zu erhalten.
Der schon für diversen Unmut in der Szene sorgende Bobby Kotick ist der Meinung, das sich die Entrüstung in Grenzen halten wird, schließlich sei es keine Problem auch gegen andere Leute anzutreten, die eben nicht zusätzlich bezahlen wollen. Er erklärt das Bezahlsystem damit, das der Dienst so umfangreich und aufwändig ist, dass sich Activision dies irgendwie bezahlen lassen muss.
Wie hoch der wahrscheinlich monatliche Betrag sein wird, ist bis jetzt noch nicht offen gelegt worden. Mann wolle aber unter der eines Filmanbieters wie Netflix bleiben, der im Moment 7,99 US Dollar berappt. Schon jetzt werden erste Stimmen laut, so äußerste sich auch Microsoft über Call of Duty, dass dies zur Zeit die größte Unterhaltungsmarke der Welt sei. Von Sony kann man vernehmen, das sie sich sicher sind bei der enormen Anzahl an Spielern, dass CoD Elite erfolgversprechend starten wird und es nicht lange dauert, bis weitere Publisher ebenfalls eine Kuh zum extra melken anbieten werden. So lange es also genug Leute gibt, die bereit sind dafür zusätzlich in die Tasche zu greifen, werden die Publisher auch Mittel und Wege finden es ihnen zu ermöglichen.